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M.Sc. Nathalie Kürten

Als Stationsleiterin (2017–heute) hat Nathalie alle Hände voll zu tun. Sie ist dafür verantwortlich, dass das Stationshaus jeden Tag besetzt ist, alle Teammitglieder für die Tagesdienste geschult sind, das automatische Antennensystem fehlerfrei funktioniert und genügend Teammitglieder für die brutbiologischen Untersuchungen zur Verfügung stehen.

Kurzum: Sie muss dafür sorgen, dass die gesamte Brutsaison reibungslos abläuft. Dies ist eine sehr verantwortungsvolle Arbeit, die immer wieder aufs Neue eine Überraschung bereithält.

Nestcheck – Wer brütet auf welchem Nest

Neben den brutbiologischen Untersuchungen, bei denen Nathalie mit ein bis zwei Helfern für die Parzelle D zuständig ist, führt sie zudem die Erfassung der Brutpaare an ihrem Nest auf allen Parzellen (A–F) durch. Bei diesem sogenannten „Nestcheck“ legt Nathalie eine Antenne des automatischen Erfassungssystems um jedes Nest, um herauszufinden welches Brutpaar zu welchem Nest gehört. Der Nestcheck bildet die Grundlage für nahezu alle Experimente und ist somit eine sehr wichtige und unverzichtbare Aufgabe, die mit sehr viel Sorgfalt durchgeführt werden muss. Das ist nicht immer ganz leicht, denn Nathalie darf nie den Überblick bei den vielen Nestern verlieren.

Nestcheckantenne um ein Nest

Geolokatoren – Überwachung zu jeder Zeit

Neben den alltäglichen Arbeiten während der Brutsaison bildet auch die Forschung einen wichtigen Teil ihrer Arbeit. Nathalie interessiert sich vor allem für die Zugstrategien der Flussseeschwalben mit einem besonderen Fokus auf den Klimawandel, wofür sie die Flussseeschwalben auch außerhalb ihres Brutgebietes am Banter See untersuchen muss. Deshalb haben Sandra, Götz und Nathalie damit begonnen die Flussseeschwalben mit Geolokatoren, durch die sich die Bewegungsmuster und das Wanderverhalten von Langstreckenziehern wie der Flussseeschwalbe auf etwa ±150 km genau beschrieben lassen, auszustatten. Doch zunächst einmal galt es zu untersuchen, ob es negative Auswirkungen von den Geolokatoren auf das natürliche Verhalten, die Reproduktionsleistung und das Überleben von Flussseeschwalben gibt.

 

Geolokatorvogel der mithilfe der Kippfalle gefangen wird  

Geolokator an dem Bein einer Flussseeschwalbe

Die Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass die Geolokatoren keine negativen Auswirkungen auf die Flussseeschwalben haben und somit ein großes Forschungsprojekt mit Geolokatoren realisierbar ist. Nathalie hat daraufhin ein Forschungsvorhaben mit dem Thema „Migrationsstrategien der Flussseeschwalbe in einer sich ändernden Umwelt“ für ihre Promotion erarbeitet, mit dem sie sich aktuell bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt um ein Promotionsstipendium bewirbt. Das gesamte Team drückt Nathalie die Daumen, dass sie schon bald mit ihrer Forschung beginnen kann.

Öffentlichkeitsarbeit – Spannende Einblicke in die Wissenschaft

Das Team ist der festen Überzeugung, dass Wissenschaftler und insbesondere Biologen ihre Faszination für die Wissenschaft sowie Einblicke in diese mit Euch teilen sollten. Deshalb aktualisiert Nathalie regelmäßig mit der FÖJlerin Lena die Homepage, präsentiert ihre Forschungsergebnisse bei Radiointerviews und in für das breite Publikum zugänglichen Zeitschriften. Zudem unterstützt sie Sandra bei der Organisation und Durchführung von öffentlichen Führungen und Veranstaltungen für Besucher von Jung bis Alt.

Impressionen von einer der öffentlichen Veranstaltungen

 

 

 

 

 

 

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